Geschichte(n), die niemand braucht (53)

Hallo zusammen,
ein paar Freunde haben mich gebeten die Geschichte(n), die niemand braucht weiterzuschreiben. Das ist nicht schwer. Es gibt sie schon. Müssen nur durchgesehen und aufbereitet werden. Ein paar Sachen kann man heute so einfach nicht mehr so bringen wie ich mir das teilweise mal von der Seele geschrieben habe. Außerdem müssen die damals handelnden Personen zu frei erfundenen Romanfiguren in einer ausgedachten Geschichte werden, um des Datenschutzes willen.
Es ist heute ohnehin kaum zu glauben, dass wir damals in der anderen Republik gelebt, geliebt und gelacht haben, Pläne und Ideale hatten und an einer besseren Zukunft gebaut haben. Eine Gesellschaft, die ohne das Privateigentum an den Produktionsmitteln auskommt, musste natürlich mit allen Mitteln bekämpft und in den Dreck getreten werden. Und so leben wir heute mit Preisschildern für alles. Wenn man aber überall Preisschilder dranhängen muss, klappt das auch nicht mit dem Verständnis für eine Gesellschaft, die ohne auskommt. 
Um so wichtiger finde ich es heute als Zeitzeuge meine subjektive Sicht der Geschichte zu erzählen. Ich habe jedenfalls Freude daran. Auch wenn es nur ein einziger Mensch ließt, hat sich die Mühe schon gelohnt.
Es geht also weiter!