Geschichte(n), die niemand braucht (49)


Das Mädel ging mir nicht aus dem Kopf. Selber hatte es mich gar nicht so erwischt. Durch mein Beischlafverhältnis zu Anett, das ich als angenehm empfand, weil’s es eben keinen Tiefgang hatte und keinerlei Verpflichtungen auferlegte, erwartete ich bei mir keinen Knall mehr. Aber die hatte sich verknallt, war bereit alles stehen und liegen zu lassen, nach ein paar Blicken, einem Tanz…eine chemische Reaktion? Das war es, sie war so verknallt, dass sie mich mit hinein riss in den Mahlstrom, den sie selbst erzeugte. So in Gedanken zog ich meine Fliegerkombi an, holte meine Waffe und die Flugtasche und fuhr mit dem Fahrrad zu Dienst auf dem Flugplatz. Dort bezog ich mein Feldbett und ging mit meinem Besatzungskommandanten zum Meteorologen um die Wettervorhersage für das Wochenende zu studieren. Lothar, der Meteorologe vom Dienst stammte aus Dresden und sächselte auch nach 10 Jahren Berlin wie ihm der Schnabel gewachsen war. Rainer, der Ex-Kosmonautenschwiegersohn, jener Mensch, welcher die meisten, hier verwendeten Spitznahmen verteilt hatte, nannte ihn „Lothar das linkselbische Ruderbeen“. Lothar verkündete: „Es wird schön, den Rest können wir uns sparen und du Leutnant wirst in 5 Minuten wieder angerufen und dieses Mal gehst du selber ran, damit das ein Ende hat. Weiß der Geier, woher die Damen immer diese Nummer bekommen“. Zum Netz des Deutschen Wetterdienstes gehörend, hatte die Meteorologie einen öffentlich direkt anwählbaren Telefonanschluß. Es klingelte und ich ging ran: „Hallo, ich bin so durcheinander, wann können wir uns sehen?“ fragt sie. „Am Wochenende schlafe ich neben dem Flugzeug.“, antworte ich. „Ich beneide es jetzt schon“. „Gut, Montag Mittag in Centrum. Ich hol Dich von Arbeit ab. Wo? aha 3. Etage neben der Rolltreppe“.

 

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