Geschichte(n), die niemand braucht (47)


Ich vergaß die Geschichte irgendwann wieder, da ich ja mit niemanden darüber reden konnte und sich auch keiner rührte. Das Zimmer suchte ich dann eigentlich nur noch zum Schlafen auf. Beim Umherstreifen im Wohnheim hörte ich laute Musik. In der Hoffnung auf Zerstreuung oder besser: Mädels, suchte ich die Quelle des Geräusches. Im Keller gab es eine Art Gemeinschaftsraum mit Plattenspieler und Boxen, tanzenden und sitzenden. Die Stimmung war eher gelangweilt. Die Mädels waren nicht besonders hübsch, aber es gab Alkohol: die Mädels wurden interessanter, die Stimmung ausgelassener. Ein genehmigter Heimabend hat irgendwann ein vorgeschriebenes Ende und bis dahin muss man für die Nacht verbandelt sein. Also nahm ich, was ich kriegen konnte, denn ich wollte Sex. Sie auch. Wir schlossen uns in ihrem Zimmer ein und begannen uns gegenseitig auszuziehen. Sie setzte sich einfach auf mich und das Beben kam. Als Köchin in einer der besseren Küchen des Ministeriums, versorgte sie mich fortan mit Leckereien und mit Sex. Ich empfand das als keine feste Beziehung, nur als guten und regelmäßigen Sex gegen die Wohnheimlangeweile. Es dauerte nicht lange, da wollte mich Anett ihren Eltern vorstellen. Ich war nicht bereit für eine feste Bindung mit ihr und suchte nach Ausflüchten, übernahm Dienste und ging auf Kommandierungen. Anett realisierte die Situation sehr schnell und schmiss sich an den nächst besten netten Kerl aus dem Wohnheim, unseren Verpflegungsoffizier, dem Küchenmaupel.

Kelmo hielt sich fern von unserem gemeinsamen Zimmer, hatte wohl doch so was wie ein schlechtes Gewissen wegen des Abhörskandals. Die Langeweile hatte mich zurück.

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