Geschichte(n), die niemand braucht (42)


 

Kein Tag verging ohne kräftig gelacht zu haben. Es gibt Menschen, deren Naturell ist einfach fröhlich zu sein. Und das ist ansteckend. Meine neue Crew hatte immer einen Spaß auf Lager. Sobald uns eine Atempause vergönnt war, musste man damit rechnen, dass es passierte. Während des Essens einer Nachschicht gab es in Aluminium Assietten gebackenen Auflauf. Das Aluminium erwies sich als stärker als Haushaltsfolie, lies sich gut verformen und reflektierte das Licht wie ein Spiegel. Scheinwerfer…Reini und mir kam derselbe Gedanke: „Zwei Stück, sauber, nach der Schicht bitte!“, bestellten wir beim Koch. Der Flugleiter, Kolja fragte schon besorgt: Na Jungs, kein Spaß heute? Wenn der wüsste… Kolja und der Oberst waren mit dem Zastava (Personenkraftwagen aus Jugoslawien) vom Oberst zur Dienststelle gekommen. Nach Schichtende schlichen wir zu diesem Wagen und verblendeten die Scheinwerfer mit dem Aluminium. Es passte perfekt unter die Scheinwerferverkleidung. Das Auto parkte unter einer Peitschenmastlampe, fahles Neonlicht erleuchtete den kleinen Parkplatz neben dem Fahrradschuppen, wo wir unterdessen Position bezogen hatten. Da Kamen auch schon Kolja und der Oberst um die Ecke: „Kolja, heute passiert nichts mehr, waren auch schon mal besser drauf die Jungs. Die wissen doch dass ich immer für einen guten Spaß zu haben bin. Na ja, fahren wir heim.“ Sie bestiegen das Auto, starteten den Motor, schalteten das Licht ein. Brav leuchteten die Lampen am Heck. Das Auto setzte sich langsam in Bewegung, verließ den Lichtkegel der Peitschenmastlampen und hielt an. Türen klappten. Der Oberst: „Kolja guck dir das an, der ganze vordere Strang ist ausgefallen.“ Kolja: „Hinten geht alles!“ Oberst: „Ich schalte noch mal.“ Kolja: „Nichts, mach mal die Klappe auf.“ Kolja öffnet die Motorhaube: „Innen ist es hell, kommt nur nichts raus. Das gibt’s doch nicht. Hier ist Alufolie davor, vom Abendbrot. Darum haben die gelacht und waren so schnell weg.“ Oberst: „Kolja, ich sage dir, die sind noch alle da. Haste deine Taschenlampe dabei?“ Kolja bejaht und der Oberst fordert: „Leuchte mal in den Fahrradschuppen: ah da, brauchst dir keinen merken, sind alle dabei gewesen!“

Am nächsten Morgen saß bei unserer Ankunft der Dicke (Oberst) schon mit Zigarette, Kaffee und der obligatorischen Abnehmpille im Frühstücksraum: „Das war einsame Spitze, der Spaß Gestern Abend, fast so gut wie der vor 20 Jahren auf meinem alten Segelflugplatz in Burg. Setzt euch hin, ich erzähle.!“ Und schon plapperte der Oberst in seinem Magdeburger Dialekt drauf los: „Ich hatte schon als Jugendlicher diese Figur, darum wurde ich damals schon Oberst genannt. Weil ich so dick war und mich so langsam bewegte. Grund genug für meine Kumpels, mich mal schneller zu sehen. Sie wammsten in die Holzbrille des Plumpsklos 2 Kupfernägel rein, tüterten 2 Drähte drum und befestigten die am Bandgenerator vom Sprengzubehör. Sie warteten, bis ich zu meinem Morgengeschäft Platz genommen hatte und kurbelten kräftig. Als der Strom meinen Hintern erreichte, sprang ich mit lautem Geschrei auf, riss dabei die Bretterbude um und stand im Freien.“ Wir konnten nicht mehr vor Lachen und hatten im Oberst doch das ideale Opfer für weitere Scherze gefunden.

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