Geschichte(n), die niemand braucht (36)


 

Meine Liebe zum Segelflug wird mich bis zum letzten Atemzug begleiten. Wer einmal richtig segelgeflogen ist, den lässt es nicht mehr los. Es ist wie eine Sucht: die Segelflug-Sucht. Piloten, die den Segelflug nie richtig erlernt bzw. erlebt haben, und davon kenne ich eine Menge, lassen irgendwann die Finger davon, setzen sich in ein Ultraleicht, einen Motorsegler oder eine Cessna und werden so glücklich. Wer es jedoch geschafft hat, so sehr mit dem Segelflugzeug eins zu werden, dass er es als Bestandteil seines Körpers regelrecht fühlt und mit den weißen Schwingen hinein in die Natur lauscht, die Auf- und Abwinde, den Wind die Wolken spürt und versteht, der wird Segelfliegen nie wieder sein lassen können. So geht es mir. Darum renne ich, kaum in meiner neuen Einheit angekommen zum Kommandeur und verlange seine Zustimmung zu meiner Leidenschaft. Die brauche ich um bei den Strausberger Segelfliegern mitzumischen. Bis ich an meinem Dienstort wirklich das erste Mal in einem Segelflugzeug sitzen durfte, sollte noch gut ein Jahr vergehen, denn ich war ja kaderbestätigt für den Bezirk Suhl und nicht für den Bezirk Frankfurt/Oder. An meinem Kommandeur lag es nicht. Aber ich durfte schon mal mitmachen: Segelflugzeuge reparieren, mobile Halle aufbauen, Flugbetrieb organisieren und am Schleppflugzeug schrauben.

Segelflugzeuge auf dem Militärflugplatz Strausberg, im Hintergrund die Funkmessstation

Ich schaute also zu wie „Zivilisten“ mit dem Segelflugzeug flogen, an einem Ort, für den ich einen Dienstausweis hatte. Hatten die Angst, dass ich nach Westberlin flüchtete?

Mein ganz persönlicher Beitrag für meine Leser:

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