Geschichte(n), die niemand braucht (33)


 

Nach langer Zeit gibt es mal wieder was vom Flugschreiber zu lesen. Ich war viel mit dem Dienstflugzeug als Co quer durch Europa unterwegs, aber weder der Captain noch der Dienstherr wollen darüber im www lesen. Darum geht es, wie gewohnt, mit den alten Geschichten weiter.
Parallel dazu entstand in den letzten Monaten ein Kochbuch, dass es aber nicht elektronisch, sondern ausschließlich  in robuster, küchentauglicher Form geben wird. Darauf könnt ihr euch freuen!
Dann habe ich ein Projekt begonnen, dass die finanzielle Belastung meiner Familie enorm gesenkt hat. Dabei habe ich soviel Sparpotential gefunden, dass ich euch das nicht vorenthalten will und die besten Vergleichsrechner für alles mögliche auf eine meiner Seiten zusammengefasst habe:

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Und nun weiter im Text:

Der Urlaub mit Segelfliegern, die zwei Wochen zum Bootfahren gingen, wird mir für immer in Erinnerung bleiben. Jetzt, viele Jahre und eine Republik später, denke ich, dass diese Erlebnisse, Gespräche und Gefühle charakterbildend für mich waren. Nach drei Jahren Gehirnwäsche an der Offiziershochschule der LSK/LV Franz Mehring in Bautzen und Kamenz unter normalen Menschen zu sein, tat einfach so so sehr gut. Meine neuen Urlaubsbekanntschaften waren alles Segelflieger vom Flugplatz Alkersleben. Wie bei allen Flugsportgruppen (Grundorganisationen) hatten auch die Alkerslebener herbe Einschnitte durch den Militärputsch hinnehmen müssen. Segelflieger, die einfach nur Verwandte im anderen Teil Deutschlands hatten, galten in den Augen der Ex-Generäle und neuen Chefs der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) als unzuverlässige Personen, weil man damit rechnen musste, dass sie über kurz oder lang die Republik (mit dem Segelflugzeug) verlassen würden. Ohne Begründung versagte man tausenden den Zugang zu Flugplätzen und machte etwa die Hälfte der Gelände einfach dicht. Das verbliebene Personal sollte die gestraffte vormilitärische Ausbildung im Segelflug stemmen. Zu wesentlichen Inhalten gehörten nun auch Marschieren, Sturmbahn (wurden neu errichtet) und Schießen. Und ja, geflogen wurde auch noch, aber mehr so Flugexerzieren in Platzrunde und Zone. Übungen, die geradewegs ins Cockpit von Militärmaschinen führten. Gleichschaltung, Überwachung, Uniformen, Haarschnitt, Rasur, Stiefelputz, Gehorsamkeit, den eigenen Willen brechen, Kanonenfutter für die wahnwitzige Idee eines möglichen militärischen Sieges über den Imperialismus. Das fanden die ehrenamtlichen Ausbilder dann nicht mehr witzig und fuhren einfach zusammen in den Urlaub, während der Bezirkschef für fliegerische Ausbildung mit den Berufsoffiziersbewerbern der fliegerischen Laufbahnausbildung in Alkersleben auf dem Flugplatz warteten. Sie hatten ihn gewarnt.
Meine neuen Freunde hatten sich bei der Böötchensparte der GST mit Segelschiffchen eingedeckt und sogar Erlaubnisscheine dafür erworben (natürlich nicht für Ostseeküste und offene Gewässer… weil Fluchtgefahr). Und so widmeten wir uns auf dem schönen Rätzsee in Mecklenburg (damals noch ohne Vorpommern) dem nautischen Handwerk: Wende, Halse, Kentern, Schleusen… alles dabei.

Ein paar Erinnerungsfotos aus dieser Zeit!

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