Das Bauchgefühl

dannstadt

Beim Fliegen ist das Bauchgefühl sehr wichtig. Wie das rein physikalisch im Körper funktioniert, wird am besten in der Sendung mit der Maus vom WDR erklärt. Wir trainieren als Flugschüler die Steuertechnik eines Flugzeuges, bis sie „in Fleisch und Blut“ übergegangen ist. Da wir, Dank der Gehirnforschung, heute wissen, dass auch Muskeln (Fleisch und Blut) eine Art Gedächtnis haben, wird unser Gehirn von gut auf das Fliegen trainierten Muskeln quasi freigestellt für taktische und strategische Entscheidungen während des Fluges. Unser Bauch fungiert dabei als Energiemanager: er erkennt die Aufwinde bevor ein Vario ausschlägt und er entscheidet auch über die „Wohlfühlhöhe“.
Darum ist es auch ganz wichtig, dass unser Bauch bei seiner eigentlichen Aufgabe einwandfrei funktioniert. Wer schon mal mit aufgeblasenen Bauch durch die Gegend geflogen ist, kennt das Problem. Was kann man dagegen tun?
Meine Erfahrungen dazu resultieren aus den Nebenwirkungen meiner Erbkrankheit: mein Bauch ist nie ruhig. Darum habe ich viele Sachen ausprobiert und das hier nehme ich jetzt:

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Jetzt habe ich wieder nichts über Mikronährstoffe geschrieben… beim nächsten Beitrag.

Die Saison 2017 jetzt vorbereiten

Die Zeit schlechten Wetters in unseren Breiten ist da. Bis auf ein paar Wellen- und Hangflugtage, läuft segelfliegerisch nicht viel. Zeit zum Pläneschmieden:

Was sind meine segelfliegerischen Ziele 2017?
Welche Ausrüstung benötige ich dazu?
Wie muss ich mich darauf vorbereiten?

Die letzte Frage ist die wichtigste, denn Ziele wie Strecken oberhalb 700 km, Flughöhen bis 6000 m und Flugzeiten von bis zu 14 Stunden, allein in einem Segelflugzeug, ist für den menschlichen Körper eine enorme Leistung. Es bedarf des erforderlichen Wissens über die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Leistungsvermögen und des mentalen Trainings und man muss was dafür tun:
1. Gesunde Ernährung
2. Sportliches Training
3. Bei mir persönlich: Beherrschen einer Erbkrankheit und deren Nebenwirkungen

Wie mache ich das?

1. Gesunde Ernährung: da ich ein Protein im modernen Weizen nicht vertrage, fällt alles aus Weizen für mich flach… ein großer Schritt für mich…
– viel Gemüse, wenig Fleisch, abwechslungsreich…

2. Körperliches Training: in Bewegung bleiben…

Die Punkte 1. und 2. verbindet man am besten und nimmt sie als festen Bestandteil in den Alltag. Da das einfacher gesagt als getan ist, nimmt man am besten ein Programm von jemanden, der sich damit auskennt, z.B. von Isabel de los Rios. Sie kombiniert Ernährung mit Sport perfekt mit Alltag und Spass.

 

So, und nun ein wenig von den Flügen 2017 träumen…

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Welle am Himmel, aber zuviel Crosswind zum Starten

windEs war ordentlich windig am heutigen 20. November 2016. Der Südwest brauste mit bis zu 40 Knoten über die Eifel und stürzte in Ahrtal runter. Der Föhneffekt lösten die Wolken auf und bescherte den Menschen im Tal 14 Grad Celsius. Die Rotoren im Tal erzeugten kleine Cumuli, die der unstete Bodenwind immer wieder fortwehte. Hinter dem Bild oben ist ein Video verborgen.
Die Turbulenzen und der heftige Crosswind hielten uns vom Starten ab. Sicherlich wäre unser Schlepp-UL schon beim Ausräumen aus der Halle umgekippt.
Normalerweise sieht Leewelle über dem Ahrtal so aus:
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Schade, dass wir nicht rangekommen sind, wäre sicherlich in 300 bis 400 m über dem Platz laminar gewesen. Aber die Angst (hier Respekt) vorm Fliegen…

Ventus voraus

Peters Ventus mit Heimkehrhilfe im Flug über der Eifel fotografiert. Aus dem offenen Tragschrauber wären die Bilder besser gewesen. Es hätte keine Reflexe von orangener Kleidung gegeben…

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